Die Geschichte des Hansaparks

110 Jahre Zeche Hansa

Wir schreiben das Jahr 1856: In Huckarde wird der erste Schacht der Zeche Hansa abgeteuft. Die Förderung wird zwar erst 13 Jahre später aufgenommen, prägt dann aber das Bild des Bergbauvorortes mehr als 110 Jahre. Die Zeche und die Kokerei bieten in Hochzeiten zusammen 9 000 Arbeitsplätze für Menschen, die dem Ruf des schwarzen Goldes aus verschiedenen Kulturkreisen folgen. Die Stillegung der Zechenanlage im Jahre 1980 und die Schließung der Kokerei 1992 veränderten nachhaltig das soziale und gesellschaftliche Bild in Huckarde.

Zurück am Anfang

Von der Zechenbrache Hansa zum Gewerbepark

Zeche Der Bereich der ehemaligen Zeche Hansa ist etwa 13,7 ha groß und grenzt direkt an den Ortskern von Huckarde sowie an ein Wohngebiet. Die unmittelbare Nachbarschaft der Brachfläche zu den dort lebenden Menschen verlangte nach schnellem Handeln, um dieses Areal städtebaulich neu zu ordnen und damit den Stadtteil Huckarde aufzuwerten.

Die Stadt Dortmund entschloß sich, gemeinsam mit der Landesentwicklungsgesellschaft NRW die Brachfläche Zeche Hansa im Rahmen der IBA zu reaktivieren. Damit wird ein wichtiger Beitrag zur ökologischen und ökonomischen Erneuerung des Dortmunder Nordens geleistet. Ein zeitsparendes Verfahren wurde entwickelt, um den Gewerbepark Hansa zu realisieren und das unter Denkmalschutz stehende ehemalige Industriegebäude "Alte Schmiede" zu sanieren und für eine neue Nutzung zu öffnen.

Der nach knapp dreijähriger Bauzeit entstandene Gewerbepark Hansa bietet rund 100.000 m2 Gewerbefläche und unterstützt den eingeleiteten Strukturwandel in Stadt und Region durch ein zusätzliches Angebot. Die hervorragende Erschließung und Anbindung an das Verkehrsnetz macht ihn für interessierte Firmen zu einer guten Adresse. Maßstäbe werden auch in anderer Hinsicht gesetzt. Ein durchgängig angelegter Grüngürtel mit Bäumen sowie zeitgemäße, ökologische Bauweise und Energieverwendung leisten einen Beitrag zu neuer Lebensqualität im Stadtteil. Darüber hinaus wird mit einer neuen Verkehrsführung das Huckarder Zentrum vom Durchgangsverkehr entlastet und in Zusammenhang mit dem Gewerbepark der Wohn- und Einkaufscharakter des Ortsteils gestärkt.

Begegnung statt Maloche

Zeche Der Tradition verpflichtet, fühlt sich die "Interessengemeinschaft Huckarder Vereine", der zur Zeit 53 Vereine angehören. Kein anderer Ort bietet sich zu ihrer Pflege besser an als die historische "Alte Schmiede" der ehemaligen Zeche, in der sich das Vereinsleben abspielen wird. Darüber hinaus werden auch Verwaltung, Politik und künftige Betriebe des Gewerbeparks das unter Denkmalschutz stehende ehemalige Industriegebäude für Ausstellungen, Konferenzen und Präsentationen nutzen.

Der Bereich der ehemaligen Zeche Hansa grenzt unmittelbar an den Ortsbereich Huckarde, auf dessen Industriegelände sich die unter Denkmalschutz stehende "Alte Schmiede" befindet. Die angegliederte historische Kokerei Hansa ist Ankerpunkt auf der Route der Industriekultur der IBA und Geschäftsstelle der Stiftung für Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur.

Zurück am Anfang

Allgemein:

Der Gewerbepark:

Administratives: